Gerhard Schrick

Geschichten - Gedichte - Malerei

Geschichten

Ich denke mir Geschichten aus: „schräge“, traurige, kriminale, nachdenkliche, politische Geschichten – was mir so einfällt. Manches ist frei erfunden, manches auch erlebt. Viel Vermischtes und geträumt. Einiges von dem, was ich verfasst habe, könnte man autobiographisch nennen – das aber ist eher versteckt, „zwischen den Zeilen“.

Das Märchen von der Kindheit (Kurzgeschichte)

„Es wurde gegen seinen Willen in die Welt hineingeboren. Gerade, als es sich in der warmen, feuchten Leibeshöhle so richtig gemütlich gemacht hatte, da wurde es heraus gepresst…“

Weiterlesen: Das Märchen von der Kindheit

Kerry O´Brian (Kurzgeschichte)

„Cheers“, sagte der Mann neben mir.
„Cheers“, erwiderte ich leise.
„Sie kommen sicher aus Deutschland. Entschuldigen Sie. Ich möchte nicht aufdringlich sein. Sind Sie auf der Durchreise? Hier ist ja eigentlich nichts los.“ Ich wollte in Ruhe mein Bier trinken, die Fahrt auf den fremden Straßen mit Linksverkehr war anstrengend. Mein Englisch war auch nicht so gut. Der Mann sprach mit starkem Dialekt. Gälisch?

Weiterlesen: Kerry O´Brian

Bis auf Heiteres (Kurzgeschichten)

Die genannten Kurzgeschichten sind in dem Sammelband „Bis auf Heiteres“ enthalten, der im Uniscripta Verlag (www.uniscripta.de)  erschienen ist. Das Buch enthält weitere Geschichten und einige Gedichte von mir.

Altlast (Kriminalroman)

Der Roman, ein sog. „Niederrhein-Krimi“, ist ebenfalls im Uniscripta Verlag (www.uniscripta.de)  erschienen. Es ist die Geschichte einer fiktiven Aufklärung der im Jahre 1964 geschehenen und nicht aufgeklärten Ermordung meiner Großtante Dora, Das Taschenbuch hat 192 Seiten und ist von mir in der Zeit von 2009 bis 2011 geschrieben worden. Die Kritik war überwiegend positiv. Ich stimme den Rezensenten (Amazon) zu, die darauf verweisen,  dass es ein Roman aus ungewohnter Perspektive ist – nämlich aus dem Blickwinkel eines Menschen, der wegen der im Krimi dargestellten Anfechtungen und Leiden in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Und dort schreibt der von mir frei erfundene Ich-Erzähler die Geschichte auf. Ich habe diese Perspektive bewusst gewählt, denn ich wollte zeigen, dass der von „meinem“ Ich- Erzähler gewählte Lösungsversuch  kein „Spaziergang“ sein konnte. Mein Dank geht an die Rezensenten! Erst in letzter Zeit ist mir zudem klargeworden, dass ich mit dem Leben der Ermordeten Großbäuerin Dora D. die Willenskraft und Leidensfähigkeit einer wirklich starken Frau  zwischen den beiden Weltkriegen beschrieben habe. Diese Einsicht habe ich insbesondere den Diskussionen nach meinen Lesungen vor Landfrauen zu verdanken.

Dichter und Banker (Kriminalgeschichte)

Die Geschichte zweier Obdachloser, genannt Dichter und Banker, die im Umfeld des Hauptbahnhofs Frankfurt /M  ihr scheinbar elendes Leben fristen. Eines Tages liegt der Banker halbtot auf einer Treppe des Bahnhofs – offenbar Opfer eines Überfalls. Der Dichter gerät in Verdacht, die Tat begangen zu haben. Die Polizei kann ihm aber nichts nachweisen. Als der Banker stirbt, hinterlässt er dem Dichter ein großes Vermögen, das er als langjähriger Bankhalter in den Spielhöllen des Bahnhofsviertels heimlich angehäuft hatte. Der Dichter wähnt sich als reicher Mann. Ein großer Irrtum, denn der Banker hatte den Ablauf nach seinem Tod so arrangiert, dass sich nach dem ersten Glückgefühl seines alten Kumpels umgehend dessen Rücksturz in die hoffnungslose Armut anschloss. Und die Polizei verhaftet den Dichter wegen der Ermordung des Bankers…

Die Geschichte ist im Sammelband „Main Hauptbahnhof“ des Uniscripta Verlages (www.uniscripta.de) erschienen und hat 30 Seiten.